Realisierte Spenden-Projekte

2020 - Ein grossartiger Gewinn - nicht nur für die Natur

Renaturierung «Stocklen», Fällanden

Magerwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen. Leider sind im Kanton Zürich ein Grossteil der Wiesen und auch Kleingewässer verschwunden. Zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten haben mit diesen Veränderungen ihren Lebensraum verloren.

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2020 - Morbide und morsch und trotzdem voll Leben

Themen-Station «Totholz»

Auf den ersten Blick vermittelt absterbendes oder totes Holz den Eindruck von Vergehen und Zerfall. Aber Totholz ist einer der wertvollsten und artenreichsten Lebensräume. Stirbt ein Baum, ziehen in kurzer Zeit neue Bewohner ein und nutzen den Baum als Versteck, Brutstätte, Nahrungsquelle oder Nistplatz.

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2019 - Einblick in eine geheimnisvolle Welt

Themen-Station «Lebensraum Schilf»

Unsere neuste Themen-Station widmet sich dem Thema «Lebensraum Schilf». Ein Schilfgürtel wertet nicht nur das Landschaftsbild auf. Was auf den ersten Blick wie eine undurchdringliche Wand aussieht, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als reich strukturierter Lebensraum.

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2019 - Neue Themen-Station «Zauneidechse»

Themen-Station «Zauneidechse»

Das Gelände der Naturstation bietet vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Hier fühlen sich auch Zauneidechsen wohl. Mit wenigen Massnahmen wollen wir neuen Lebensraum, vielfältige Kleinstrukturen und Beobachtungsmöglichkeiten für kleine und grosse Besucher schaffen.

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2018 - Neue Themen-Station «Specht»

Themen-Station «Specht»

Spechte sind gut zu hören, aber selten zu sehen. Wann klopft, hämmert oder trommelt der Specht? Wieviele Schläge schafft er pro Minute und wieso bekommt er kein Kopfweh bei seiner Arbeit?

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2018 - Neue Themen-Station «Nah und Fern»

Themen-Station «Nah und Fern»

Die sieben Meter lange Holzbeige mit integrierter Sitzmöglichkeit soll einerseits einen Blick ins Innere einer Holzbeige  und mit dem daneben installierten Fernrohr auch ein Blick in die Ferne erlauben.

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2017 - Neuer Geschirrspüler

Der neue effiziente Geschirrspüler ist in Betrieb

Unzählige Waschgänge und viel Arbeit hat uns der alte Geschirrspüler in den letzten zwölf Jahren abgenommen, aber dann liess er uns von einem Tag auf den anderen im Stich.

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2017 - Gigantisches Fernrohr

Nun haben wir den Durchblick!

Dass die Besucher der Naturstation ab April 2017 einen scharfen und zitterfreien Blick auf die Storchenhorste geniessen können, verdanken wir einer Menge bekannter und unbekannter Freunde, die unsere Crowdfunding-Kampagne unterstützt und in nur 30 Tagen über 8000 Franken gespendet haben. Die Firma Nikon AG in Egg hat uns zudem einen namhaften Preisnachlass gewährt und einen Grossteil der Anschaffung gesponsert.

2016 - Das Baumhaus steht!

Ein besonderer Rückzugsort

Kinder lieben versteckte Rückzugsorte. Das Baumhaus in der Naturstation Silberweide bietet Raum zum Spielen, Geschichten erzählen und Natur beobachten - ein eigenes, kleines Reich für Kinder.

 

2016 - Ein neues Balancier- und Klettergerüst

Klettern und Balancieren auf dem Abenteuerspielplatz

Das beliebte Klettergerüst auf dem Spielplatz der Naturstation Silberweide musste nach zehn Jahren entfernt werden, weil es nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprach. Die entstandene Lücke konnte dank Spenden mit einem Balancier- und Klettergerüst gefüllt werden.

2016 - Der ideale Sonnen- und Regenschutz

Die pralle Sonne im Schatten geniessen

Die neuen, komfortablen Schirme schützen die Besucher nicht nur vor praller Sonneneinstrahlung, sondern bieten auch bei nassem Wetter genügend trockene Sitzplätze. Dank der vielen grossen und kleinen Spenden konnten wir diese qualitativ hochwertigen Schirme noch vor Saisonstart 2016 montieren. Jetzt kann der Sommer kommen!

2014 - Neuer Werkschop und Biberpfad

Dank Unterstützung von vielen

Der sehnlichst gewünschte Geräteschopf konnte Ende 2014 fertig gestellt werden. Dank verschiedenen Einsätzen von Zivilschutz Mönchaltorf, Egg und Oetwil am See wurde der neue Biberpfad umgesetzt. Den Besuchern wird damit ein grossartiger Einblick ins Leben des Baumeisters ermöglicht.

2013 - Umbauten in der Naturstation

Neu gestalteter Kiosk und angenehmere Arbeitsplätze

Erste bauliche Massnahmen konnten in Angriff genommen werden: Der Kiosk wurde neu gestaltet und die Arbeitsplätze in der Naturstation Silberweide umgebaut. Diese Eingriffe erleichtern die Arbeitsprozesse enorm. Eine neue Spiel- und Kletterattraktion wurde zudem auf dem Spielplatz installiert: Ein Piratenboot, gespendet vom Berufsfischer vom Greifensee.

2012 - Trockensteinmauer

Lebensraum Trockenmauer

Trockenmauern bestehen aus lose aufeinander geschichteten Natursteinen und bieten durch ihre Hohlräume verschiedenen Pflanzen- und Tierarten einen neuen Lebensraum. Die Naturstation Silberweide ist stolz, dass sie dank vielen Spenden dieses Jahr eine frei stehende Trockenmauer errichten konnte. In den Spalten und Ritzen sowie den Hohlräumen werden sich hoffentlich bald Untermieter wie Zauneidechsen, Blindschleichen und Kröten einnisten. Wir sind gespannt!

2011 - Eine Wildblumenwiese für Greifensee

Extensivierung Lerchenplatz in Greifensee

Am Standort Lerchenplatz in Greifensee wurde die intensive Ackernutzung aufgegeben und eine Wildblumenwiese angesät, die sich im Laufe der Zeit zu einem mageren Standort für seltene Pflanzen und Tiere entwickeln soll. Aufgrund der sehr trockenen Witterung entwickelte sich der Pflanzenbestand jedoch nicht optimal, so dass im 2012 eine erneute Ansaat vorgenommen werden muss. In ungefähr fünf Jahren soll eine Blumenwiese entstehen, die uns mit seltenen und vor allem buntem Artenreichtum erfreut.

2011 - Platz für Natur statt für Autos

Renaturierung ehemaliger Parkplatz Badi Egg

Der einstige, «wilde» Parkplatz der Badi Egg wurde 2010 umgestaltet. Das Ziel war, das nach dem Rückzug des Greifensees entstandene Flachmoor zu regenerieren. Dazu wurden Aufschüttungen abgetragen und typische Pflanzen der Riedwiesen angesäht. Die Renaturierungsarbeiten wurden 2011 beendet.

2009 - Eine Heimat für die Seeforelle

Aufwertung Uferbereich Gebiet Spori und Schuelhusbach

Im Gebiet Spori wurde ein Teil des Uferbereiches renaturiert. In geringem Abstand zum Ufer wurden Pflöcke und Faschinen ins Wasser gesetzt, um die Wellen zu brechen und eine ruhige Flachwasserzone zu schaffen. Diese Massnahme erlauben dem Schilf wieder zu wachsen und einen geschlossen Gürtel zwischen Land und Wasser zu bilden.

So profitiert zum Beispiel der Hecht von einem intakten Schilfgürtel, in dem er Deckung findet. Im gleichen Gebiet wurde der Schuelhausbach aufgewertet. Das Ufer wurde entbuscht und das angrenzende Terrain zum See hin abgeflacht, so dass der Bach bei Hochwasser über seine Ufer hinaustreten kann. Diese Renaturierung gibt seltenen Pflanzen und Tierarten wie Orchideen, Libellen und Amphibien einen neuen Lebensraum.

2009 - Lebensraum ausdehnen

Heckenpflanzung in Fällanden

Mit einer Hecke aus 370 Sträuchern wurden zwei Wälder (Chileholz und Murholz) ökologisch miteinander verbunden. Solche verbindenden Elemente erlauben es insbesondere Tieren, ihren Lebensraum auszudehnen. Das Ziel der Heckenpflanzung war es, gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen oder wieder anzusiedeln. Die Greifensee-Stiftung hat sich an dieser Aktion beteiligt.

2008 - Brutmöglichkeiten für Kiebitz und Feldlerche

Mehr Lebensraum für Kiebitz und Feldlerche

In der Nähe der Naturstation Silberweide konnte in Zusammenarbeit mit Gebietsbetreuer Dany Kreiner und Bewirtschafter Christian Keller eine landwirtschaftliche Parzelle derart umgestaltet werden, dass sie nun günstige Brut- und Nahrungsverhältnisse für Kiebitz, Feldlerche und Wachtel bietet. Hierfür wird die Parzelle teilweise nur noch extensiv genutzt und Teilbereiche als Buntbrache stehen gelassen. So entstehen unbewirtschaftete Kleinstflächen, in denen die Vögel ohne menschliche Störung brüten können.

2008 - Kinderstuben für den Eisvogel

Brutröhren und Steilwände am Altlauf des Aabachs

Mit verschiedenen Massnahmen konnten die Brutbedingungen für Eisvögel entlang des Altlaufs der Mönchaltorfer Aa verbessert werden. Einerseits wurden künstliche Brutröhren erstellt, andererseits an drei Stellen das Ufer steiler gestaltet und ausgelichtet. 

2007 - Mehr Artenvielfalt im Ried

Weiherregulation Riediker-/Rällikerried

Um die Artenvielfalt zu erhöhen, wurde Ende 2006 bei drei Weihern entlang des Aabachs die Möglichkeit zur Regulierung des Wasserstands geschaffen. Durch diese Weiherbewirtschaftung können jene Arten gefördert werden, die für die Fortpflanzung und das Überleben auf wechselnde Wasserstände angewiesen sind. 2007 wurden die Weiher plangemäss entleert, aufgestaut und gemäht. Ein Fachgremium entschied, die Regulierung auch 2008 beizubehalten.

2005 - Natur erkunden und viel Wissenswertes erfahren

Naturstation Silberweide

Das Projekt Naturstation Silberweide ist das Resultat einer breit angelegten Meinungsbildung von Behörden, Gemeinden und Naturschutzgruppen. Im August 2005 eröffnete die Greifensee-Stiftung die Naturstation. Sie umfasst fünf Hektaren im Perimeter der Greifensee-Schutzverordnung. Angrenzend an das Areal finden sich Landschafts- und Naturschutzzonen mit Flachmooren von nationaler Bedeutung. Die Besucher werden durch informative Führungen und Workshops, aber auch beim selbstständigen Spaziergang für die Vielfalt des Naturschutzgebietes rund um den Greifensee sensibilisiert.

2002 - Grosse Artenvielfalt dank schwankendem Wasserstand

Aufwertung des Aabachdeltas in Uster

Das Aabachdelta in Niederuster wurde im Frühjahr 2002 aufgewertet. Je nach Wasserstand des Greifensees sind nun der Uferbereich und die verschiedenen Vertiefungen und Weiher unterschiedlich stark überflutet – ideale Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten. Im Zuge der Aufwertung wurde auch eine rollstuhlgängige Aussichtsplattform mit Blick auf Aabachdelta und See gebaut.

1997 - Ein Grossprojekt zum Einstieg

Aufwertung Riediker-/Rällikerried

Die Aufwertung des Riediker-/Rällikerrieds 1997 war das erste Projekt der Greifensee-Stiftung - und ein erfolgreiches dazu: Heute finden sich im Gebiet rund 360 Pflanzenarten, wovon etwa ein Viertel auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Im Rahmen des Projekts wurde auch ein Beobachtungsturm erstellt, der sich nach wie vor grosser Beliebtheit bei Vogelkundlern und Naturgeniessern erfreut.