Schöner Nisten im Schutzgebiet

von Melanie Inhelder

Der Frühling ist da und mit ihm der Gesang, das Balzen und die Reviersuche der Vögel. Das aktive Treiben findet nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser statt. Die Schutzzonen am Greifensee bieten den Vögeln ungestörte Brutplätze.

Für ein erfolgreiches Brutgeschäft benötigt es nicht nur eine Partnerin, sondern auch ein Nest, das diese beeindruckt und die empfindlichen Eier schützt. Kiebitze und Flussregenpfeifer legen ihre Nester auf dem Boden an. Sie brüten ihre gut getarnten Eier in einer kleinen Vertiefung aus. Die Zwergdommel hingegen brütet im Schilfgürtel, in einem aus Schilf gebauten Nest. Damit Vögel ihren Nachwuchs in Ruhe aufziehen können, sind sie auf ungestörte Orte angewiesen – ob am Boden im Gehölz oder im Schilf. 

Darum sind Schutzgebiete wichtig 

Die Vögel sind besonders während dem Brutgeschäft und der Jungenaufzucht auf störungsfreie Gebiete angewiesen. Alles Unbekannte nehmen sie als Bedrohung wahr. Bei Gefahr verlassen sie das Nest und bringen sich in Sicherheit. Oder sie versuchen den Feind vom Nest wegzulocken. Die Jungen sind dann ohne Schutz. Durch behutsames Verhalten können wir alle dazu beitragen, dass der Bruterfolg gewährleistet ist und die Vögel genügend Ruhe und Sicherheit haben.

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