Projekte für die Natur

Die Greifensee-Stiftung hat im Laufe der Jahre verschiedene Projekte zur Aufwertung des Gebiets durchgeführt. Viele dieser Projekte hätten nicht verwirklicht werden können ohne die Unterstützung von Sponsoren und Spendern.

Laufende Projekte

Platz für Natur statt für Autos –
Renaturierung ehemaliger Parkplatz Badi Egg

Seit dem Neubau des Parkplatzes an der Strasse ist der ehemalige Parkplatz der Badi Egg gesperrt. Dieses Gebiet soll nun renaturiert werden. Erste Abklärungen haben ergeben, dass dazu ein Teil des Bodens abgetragen werden muss. Die Renaturierungsarbeiten sollten im Verlauf des Jahres 2010 gestartet werden können.

Realisierte Projekte

Eine Heimat für die Seeforelle – Aufwertung Schuelhusbach

Der Schuelhusbach im Gebiet Spori in Maur soll wieder auf natürliche Art und Weise in den See fliessen. Im Mündungsbereich wurde dazu ein Delta geschaffen und mit dem Einsatz von Lahnungen entsteht im Uferbereich wieder ein dichter Schilfgürtel. Diese Massnahmen sollen unter anderem für die Seeforelle einen Lebensraum schaffen.

Kinderstuben für den Eisvogel –
Brutröhren und Steilwände am Altlauf des Aabachs

Mit verschiedenen Massnahmen konnten die Brutbedingungen für Eisvögel entlang des Altlaufs der Mönchaltorfer Aa verbessert werden. Einerseits wurden künstliche Brutröhren erstellt, andererseits an drei Stellen das Ufer steiler gestaltet und ausgelichtet. Die ersten Bruterfolge lassen aber leider noch auf sich warten.

Grosse Artenvielfalt dank schwankendem Wasserstand –
Aufwertung des Aabachdeltas in Uster

Das Aabachdelta in Niederuster wurde im Frühjahr 2002 aufgewertet. Je nach Wasserstand des Greifensees sind nun der Uferbereich und die verschiedenen Vertiefungen und Weiher unterschiedlich stark überflutet – ideale Lebensbedingungen für viele Tier- und Pflanzenarten. Im Zuge der Aufwertung wurde auch eine rollstuhlgängige Aussichtsplattform mit Blick auf Aabachdelta und See gebaut.

Ein Grossprojekt zum Einstieg – Aufwertung Riediker-/Rällikerried

Die Aufwertung des Riediker-/Rällikerrieds 1997 war das erste Projekt der Greifensee-Stiftung – und ein erfolgreiches dazu: Heute finden sich im Gebiet rund 360 Pflanzenarten, wovon etwa ein Viertel auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht. Im Rahmen des Projekts wurde auch ein Beobachtungsturm erstellt, der sich nach wie vor grosser Beliebtheit bei Vogelkundlern und Naturgeniessern erfreut.